Key Takeaways
- Ayunis Core stellt eine OpenAI-kompatible API bereit, über die Entwickler KI direkt in bestehende Anwendungen einbinden können.
- Kein zusätzlicher Cloud-Dienst, keine separaten Verträge: Der API-Zugang läuft über die bereits freigegebene Plattform.
- Kompatibel mit weit verbreiteten Tools wie LangChain, n8n, Microsoft Copilot Studio, Make und OpenAI SDKs.
- Zentrale Verwaltung aller API-Schlüssel sorgt für einheitliche Governance und nachvollziehbare Kostenkontrolle.
- Eine Plattform für Mitarbeitende im Chat und für IT-Teams im programmatischen Zugriff.
Das eigentliche Problem: KI überall, aber dezentral
Viele Kommunen und Behörden haben erkannt, dass KI nicht nur als Assistenz für einzelne Mitarbeitende nützlich ist. Der größere Hebel liegt oft in der direkten Integration: Fachverfahren, die Bescheide automatisch vorstrukturieren. Dokumentenmanagementsysteme, die eingehende Post klassifizieren. Workflows, die Routineaufgaben ohne manuelle Eingriffe durchlaufen.
Der Weg dorthin sah bislang häufig so aus:
- Einrichtung eines eigenen Azure-Abonnements oder einer Bedrock-Umgebung
- Separate Vertragsverhandlungen mit KI-Anbietern
- Datenschutz- und IT-Sicherheitsprüfungen für jede neue Schnittstelle
- Betrieb und Wartung weiterer Plattformen im Hintergrund
- Verwaltung mehrerer API-Zugänge über verschiedene Systeme hinweg
Das Ergebnis: Viel Aufwand, bevor überhaupt eine Zeile Code für das eigentliche Fachverfahren geschrieben wird.
Eine API als gemeinsame Basis
Ayunis Core stellt eine zentrale, OpenAI-kompatible Schnittstelle bereit. Wer bereits mit OpenAI SDKs, LangChain, LlamaIndex oder vergleichbaren Werkzeugen arbeitet, kann diese Integrationen ohne Anpassungen auf Ayunis Core umleiten. Einen API-Schlüssel in der Plattform erstellen, den Endpunkt hinterlegen und sofort loslegen.
Die Schnittstelle folgt dem etablierten OpenAI-Standard. Das hat einen praktischen Grund: Bestehende Anwendungen und Bibliotheken müssen nicht neu entwickelt werden. Was in anderen Umgebungen bereits funktioniert, funktioniert mit Ayunis Core genauso, nur eben über einen Zugangspunkt, der bereits geprüft und freigegeben ist.
Typische Einsatzszenarien in der Verwaltung:
- Integration in Fachverfahren und E-Government-Portale
- Automatisierte Dokumentenverarbeitung und Klassifizierung
- KI-gestützte Bescheid- und Textgenerierung
- Workflows mit Low-Code- und No-Code-Plattformen wie n8n oder Make
- Eigene Verwaltungsanwendungen, selbst entwickelte Software und KI-Agenten
Datenschutz und Governance bleiben zentral
Ein häufiges Argument gegen die breite Integration von KI in Fachverfahren ist der Kontrollverlust: Wer den Überblick über viele verschiedene KI-Zugänge verliert, hat auch keine einheitliche Grundlage mehr für Compliance und Kostenkontrolle.
Ayunis Core begegnet diesem Problem durch einen zentralisierten Ansatz. Alle API-Schlüssel werden in der Plattform verwaltet, alle Zugriffe laufen über dieselbe Infrastruktur, und die freigegebenen Modelle gelten einheitlich für Mitarbeitende im Chat wie für Systeme über die API. Keine Parallelwelten, keine Graubereiche.
Das bedeutet konkret:
- Zentrale Verwaltung aller API-Schlüssel
- Einheitliche Sicherheits- und Compliance-Vorgaben für alle Zugänge
- Nur freigegebene Modelle stehen zur Verfügung
- Nachvollziehbare Nutzung und Kostenkontrolle aus einer Stelle
- Keine zusätzliche KI-Plattform erforderlich
Für IT-Abteilungen: eine Plattform statt vieler
Das Ziel einer gemeinsamen KI-Infrastruktur ist für viele IT-Abteilungen in der Verwaltung nicht neu. Die Umsetzung scheiterte bisher oft an der Fragmentierung: ein Tool für den Chat, eine Plattform für die API, separate Lösungen für bestimmte Fachbereiche.
Mit Ayunis Core entsteht eine gemeinsame Basis. Fachbereiche nutzen die KI über die Benutzeroberfläche, IT-Teams und Entwickler greifen programmatisch über die API zu. Beide Wege führen über dieselbe Plattform, dieselben Modelle, dieselbe Governance.
Kompatibel ist die Schnittstelle unter anderem mit:
- OpenAI SDKs
- LangChain und LlamaIndex
- Microsoft Copilot Studio
- n8n und Make
- Eigenentwicklungen und zahlreichen weiteren KI-Tools
Was das in der Praxis bedeutet
Ein konkretes Beispiel: Ein kommunales IT-Team möchte einen automatisierten Workflow einrichten, der eingehende E-Mails an das Amt klassifiziert und dem zuständigen Sachgebiet zuordnet. Bislang hätte das eine eigene Azure-Umgebung, einen separaten API-Schlüssel bei einem KI-Anbieter und eine Datenschutzprüfung für diese neue Verbindung erfordert.
Mit Ayunis Core reicht ein einziger Schritt: API-Schlüssel in der Plattform erstellen, im Workflow-Tool hinterlegen, fertig. Die Prüfung und Freigabe der Plattform selbst ist bereits erfolgt. Der Workflow nutzt dieselben Modelle wie der Chat, unterliegt denselben Regeln und ist über die Plattform nachvollziehbar.
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